Samstag, 1. Juli 2017

Jag e tillbaka.

Hej,

Nein, keine Sorge. Ich gehöre nicht zu diesen Austauschschülern, die nur ankündigen bald zurückzukehren und dann nie wieder etwas von sich hören lassen. Ich lebe noch. Nur fast 1000km weiter im Süden.
Hallo. Ich bin zurück.

Ich habe diesen Blogeintrag immer weiter herausgezögert. Eigentlich wollte ich am 11.6. noch einen schreiben, habe es dann aber gelassen. Dann war der 12. Mein Abreisetermin. Mit dem Zug einmal durch Dänemark, dann zu meiner Familie in den Urlaub in Norddeutschland. Dann am 17. zurück nach Heilbronn. Seitdem bin ich wieder hier.
Mein ursprünglicher Plan war ja gewesen mir einen Ferienjob zu suchen und diesen dann bis die Schule im September wieder anfängt voll durchzuziehen, aber nope. Trotz Beurlaubung für das Schuljahr 2016/17 hielt es meine Schule für nötig, dass ich wieder für die letzten paar Wochen in die 10. gehe. obwohl ich sie letztes Jahr bereits abgeschlossen hatte. Naja. Ich bin also seit einer Woche wieder in der Schule. Und Schweden fühlt sich verdammt weit weg an. Nicht geographisch sondern zeitlich. Vor einem Monat war ich noch in Schweden. Es füht sich länger an. Viel länger. Mich macht das traurig. Keine Spontanfahrten nach Malmö mehr. Zum Meer sind es 8 Autostunden, keine 10 Minuten zu Fuß. Schwedisch spricht hier keine Sau.
Nur ich.
Hej.
"sAg MaL wAs AuF sChWeDiScH" - "Jag hatar när folk frågar mig om jag kan säger någonting på svenska utan att ge en föreslag vad jag skulle säger. Bara frågar mig någonting noga." - "Lol was hast du gesagt??" *eyeroll*
Ja, sorry, ich weiß. Ich klinge wieder asozial. Ich weiß, dass kaum jemand Schwedisch spricht, aber falls ihr eine "Kostprobe" einer Sprache haben wollt, dann legt euch einen Satz zurecht, den ihr gesagt haben wollt. Danke. 
Ich will wieder Schwedisch um mich herum haben.  Ich kann es nämlich immer noch nicht g'scheit. Und das nervt. Aber voll. Vor allem wenn ich daran denke, was ich während meiner Zeit in Schweden alles hätte besser machen können, aber naja. Jetzt ist es eh vorbei. Ich habe jetzt all diese kleinen Momente dabei, die mich zum Lächeln bringen. Die für die breite Masse wahrscheinlich nichts besonderes sind. Ingenting särskilt. 

*dreht kent auf* 



Übrigens komme ich mir gar  nicht so extrem verändert vor (mein Schreibstil hat sich verändert. Hoffe ich. Habe vor kurzem alte Blogeinträge gelesen. Hilfe. Die waren komisch). Als ich meine Familie wiedergesehen habe, war eigentlich alles wie immer.  Keine Ahnung, vielleicht zeigt sich das erst wenn die Schule wieder g'scheit anfängt. 

Und eigentlich will ich diesen Blogeintrag gar nicht schreiben. Beziehungsweise veröffentlichen. Das ist dann wirklich der Abschluss, so ein Zeichen, dass Schweden wirklich vorbei ist. Also so richtig. Was mit diesem Blog passiert, das weiß ich noch nicht so genau. Ich hatte auf jeden Fall schon Ideen für andere Blogs. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein klitzekleiner Nerd bin, daher hatte ich mir schon mal gedacht, dass ich eventuell einen Blog in die Richtung machen könnte, aber sicher bin ich mir noch nicht. Aber wirklich stilllegen werde ich diesen Blog hier nicht. Glaube ich. Im September ist nämlich das DFSR Welcome-Back-Seminar. Darüber werde ich definitiv schreiben. Vielleicht auch über andere Reisen oder so. Weiß nicht. Mal schauen. Und ich entschuldige mich jetzt schon einmal für diesen Blogeintrag. Das dürfte so ziemlich der chaotischste sein, den ich bisher geschrieben habe.

Kommentare:

  1. TACK!
    Schön, dass wir uns verstehen.
    Mir geht das auch tierisch auf die Nerven und ich habe dieses Gespräch schon viel zu oft geführt -dabei habe ich mich mit den wenigsten bereits genug unterhalten, um auf das Thema "Sprache" zu stoßen. Und falls es dich mal nach einem 'schwedischeren' Gespräch als dem erwähnten verzehrt; du weißt wo ich wohne und hast meine Nummer ;) <3
    Freue mich auf September :)

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  2. Hej Linnea,
    so komisch das dein Jahr schon wieder vorbei ist - du bist doch eben erst nach Schweden gekommen?! Ich wünsche dir viel Kraft beim wieder eingewöhnen in die deutsche Kultur.
    Obwohl ich selber schon seit einem Jahr wieder da bin, kann ich genau verstehen, wie du dich fühlst, weil es mir selber manchmal noch immer so geht.

    Liebe Grüße,
    Alexa

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